HYPNOSE

Weg vom Denken.

Hin zum Gefühl.

Hypnose, bzw. eine Trance, die durch eine Hypnose eingeleitet bzw. induziert wird, ist ein alltäglicher, ganz natürlicher Zustand stark fokussierter Aufmerksamkeit. Sie fördert in Dir eine zielgerichtete, klare, wache und deutlich verstärkte Wahrnehmung Deines eigenen Erlebens.​


Die Hypnose wird oder wurde nachweislich seit mehreren tausend Jahren in nahezu allen Kulturen weltweit angewendet. Seit 2006 ist sie auch in Deutschland vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie nach § 11 PsychThG - endlich - eine anerkannte Therapieform.


In vielen Kulturen ist Hypnose ein nicht wegzudenkendes Werkzeug zur Heilung seelischer und körperlicher Leiden. Im Europa des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit, ist durch die Inquisition das alte Wissen über die Hypnose nahezu in Vergessenheit geraten und stigmatisiert worden.


Das hatte einen guten Grund. Wird Hypnose richtig angewendet und verantwortungsvoll eingesetzt, ist ein hochgradig effizientes und außergewöhnlich wirksames Werkzeug. Sie bündelt Deine inneren Kräfte - die des Bewussten, als auch die des Unbewussten - in dieselbe Richtung und sorgt dafür, dass sie nicht länger gegeneinander wirken.


Mit der Auflösung negativer Emotionen und damit einhergehender, negativer Verhaltensmuster kommt es zur Gleichrichtung aller Kräfte in Dir. Das schafft Raum für neue, positive Emotionen, inneres Wachstum und die Entfaltung Deiner eigenen Persönlichkeit.


Das geschieht oft in einer Weise, die sich fast magisch anfühlt. Schritt für Schritt kannst Du so Deinen ganz eigenen Weg in ein selbstbestimmtes, freies und glückliches Leben gehen.

 

HYPNOSE - EIN WERKZEUG, TAUSEND MÖGLICHKEITEN

HYPNOSE IST DER HAMMER! ... und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Hypnose ist, wie der Hammer auch, eines der ältesten und simpelsten Werkzeuge der Welt, für das es ein schier unendliches Spektrum an Einsatzmöglichkeiten gibt. Jeder, der mit einem Hammer bzw. der Hypnose arbeitet, setzt dieses Werkzeug auf seine ganz eigene Art und Weise ein. Die Technik an sich, den Hammer bzw. die Hypnose einzusetzen, ist leicht und sehr intuitiv.

Ich kann auch als Laie, mit der entsprechenden Intuition und  manuellem Geschick, mit einem Hammer unter Umständen genauso gut, oder manchmal sogar noch besser umgehen, als jemand der seinen Meisterbrief abgelegt hat. Ich habe mich unter Umständen nur mit diesem einem Hammer beschäftigt und kann alles mit diesem Hammer machen, während der Meister sich mit vielen Hämmern beschäftigen musste.

Der Meister hat jedoch viel Zeit und Geld investiert, um sein Wissen und seine Erfahrungen zu erwerben, welchen Hammer er wofür einsetzen kann. Und während der Laie vielleicht nur den einen Hammer zu Hause hat, und er mit dem Schlosserhammer eine Wand im Laufe der Zeit langsam abträgt, nutzt der Meister den Vorschlaghammer aus seinem Werkzeugkoffer und erledigt seine Arbeit mit ein paar gezielten Schlägen innerhalb kürzester Zeit.

Wenn ich gelernt habe, meine Werkzeuge richtig zu benutzen, werde ich nicht versuchen mit einem Gummihammer die Wand einzureißen. Genauso wenig werde ich einen Nagel für ein Bild versuchen mit dem Vorschlaghammer zu schlagen. Außerdem  werde ich auch, wenn ich professionell arbeite, darauf achten, immer funktionales und gepflegtes Werkzeug an der Hand haben, das durch ein neues oder anderes Werkzeug ersetzt wird, sofern das notwendig ist oder sinnvoll erscheint.

Genauso ist es auch mit der Hypnose.

 

HYPNOSE - ZWISCHEN THERAPIE UND BÜHNE

Man kann Hypnose aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und somit auch unterschiedlich kategorisieren.

Zum einen kann man Hypnose in

  • Heilhypnose und in

  • Bühnen- bzw. Showhypnose

unterteilen, oder man unterscheidet sie in die Anwendungsgebiete der

  • nicht-therapeutische Hypnose und der

  • therapeutische Hypnose.


Zur nicht-therapeutischen Hypnose zählen dann u. a. die Suggestions- und die Showhypnose. Suggestionshypnosen können Heilhypnosen sein, müssen aber nicht.

Zur therapeutischen Hypnose (medizinische Hypnose, Heilhypnose) zählen z. B. die
Hypnoanalyse oder auch die auflösende Hypnose, wobei die auflösende Hypnose auch nicht-therapeutisch eingesetzt werden kann. Suggestionen können dafür auch therapeutisch eingesetzt werden.

An solchen Definitionen und Kategorisierungen wird schnell klar, weshalb sich an diesem Thema oft die Geister scheiden und weshalb ich es hier nicht näher vertiefe.

Manchmal wird leider auch die Bühnen- bzw. Showhypnose mit Hypnose zu Heilzwecken gleichgesetzt. Hypnose zum Zwecke der Heilung ist, im Gegensatz zu mancher Bühnen- bzw. Showhypnose, der ethisch verantwortliche Einsatz von Hypnose zur Linderung, Besserung oder Heilung von geistigen und körperlichen Leiden. Bühnen bzw. Showhypnose kann, ist aber leider nicht immer gleichzusetzen mit Hypnose-Demonstrationen, die zur Information und zum Aufzeigen der kraftvollen Möglichkeiten von Hypnose dienen.

Bühnen- bzw. Showhypnose bedient sich oft verschiedenster Tricks zur Erzielung publikumswirksamer Effekte, manchmal sogar auf Kosten der Gesundheit oder der Würde der Teilnehmenden. Allerdings kann Bühnen bzw. Showhypnose gut gemacht und ethisch und moralisch integer angewendet, auch eine sehr kurzweilige und spannende Form der Unterhaltung darstellen, die trotz allem Eindrucksvoll belegen kann, was mit Hypnose möglich ist.


Zum generellen Verständnis der Hypnose reicht es für Dich aber erst einmal aus, dass Du weißt, dass sie ein umfassendes Werkzeug ist, das mit dem Alltagsphänomen Trance arbeitet und sich mannigfaltig einsetzen lässt. Dir sollte außerdem das Ziel, das Du mit der Hypnose erreichen möchtest, klar sein, um am Ende selbst zu entscheiden, welchen Hammer Du für zukünftige Bauvorhaben am besten einsetzt.


Dazu lässt Du Dich idealer Weise von einem erfahrenen Hypnotiseur beraten oder klärst das in einem Erstgespräch zusammen mit einem Hypnosetherapeuten ab.

Gute Therapeuten bzw. Hypnotiseure sind in der Regel auf bestimmte Schwerpunkte spezialisiert. Sie legen Wert auf fündierte Aus- und regelmäßige Weiterbildungen. Hierauf und auf Dein Bauchgefühl, ob derjenige auch menschlich zu Dir passt, solltest Du bei Deiner Wahl achten. Dann kannst auch Du Deine Themen erfolgreich mit der Hypnose angehen und die gesetzen Ziele auch erreichen.

 

HYPNOSE - VON SUGGESTION BIS ZU TIEFGREIFENDER VERÄNDERUNG

Ich gebe Dir nachfolgend einen kurzen Überblick über die für mich relevanten Unterschiede der einzelnen Hypnose-Arten.

SUGGESTIONSHYPNOSE

Suggestionshypnose ist meist darauf ausgerichtet, hypnotisch mit Menschen zu arbeiten, bei denen keine therapeutische oder klinische Indikation vorliegt. Sie wird häufig in den folgenden Fällen eingesetzt:

  • Hypnose-Coaching

  • Heiltrancen

  • Rauchentwöhnung

  • Gewichtsreduktion

  • Prüfungs- und Redeangst

  • etc.


Suggestionshypnosen können meines Erachtens nach in Einzelfällen durchaus sinnvoll sein, z. B. um kurzfristig ein schnelles Ergebnis zu erzielen, wenn die Prüfung in der nächsten Woche vor der Tür steht und die Angst droht, die Prüfung, aufgrund der Angst, nicht aber des Wissens wegen, zu scheitern.

Meistens stecken hinter solchen Ängsten und hinter Süchten, wie z B. dem Rauchen oder auch dem Essen, ganz andere Themen. Die aktuellen Symptome sind nur die Auswirkungen einer tieferliegenden Ursache des eigentlichen Problems.

Um dieses Problem wirklich zu lösen, ist es meiner Ansicht nach unumgänglich, hier ursachenorientiert vorzugehen. D. h. mit Verfahren wie der auflösenden Hypnose oder der Hypnoanalyse diese inneren Belastungen in der Tiefe bei ihrer Wurzel zu packen zu entfernen bzw. und Schicht für Schicht aufzulösen.

Die Suggestionshypnose hat für mich einen weiteren Nachteil:
Wenn ich Dir als Hypnotiseur bestimmte Suggestionen in einer Hypnose gebe, nehme ich Dir damit auch ein Stück Deiner eigenen Selbstwirksamkeit, die für Dich wichtig ist zu erfahren.
Z. B. ist es gerade bei Selbstwertthemen wichtig, sukzessive (wieder) das Vertrauen in das eigene Tun und Handeln zu entwickeln. Das kannst Du deutlich besser und schneller, wenn ich Dir keine Suggestionen vorgebe, sondern Du selbst die entsprechenden Einsichten innerhalb des Prozesses hast.
Voraussetzung dafür ist allerdings ein gewisser Grad an Fähigkeit und Willen zur Selbstreflexion.


HYPNOANLAYSE

Die Hypnoanalyse ist ein ursachenorientiertes, direktives Verfahren, das nach bestimmten Regeln und Vorgaben ab einer bestimmten Hypnosetiefe angewendet werden kann. Sie ist ein therapeutisch sehr wirksames Verfahren. Dennoch ist sie in meinen Augen nicht für jeden Menschen geeignet. Es gibt Themen, bei denen mir der Aufforderungscharakter der Hypnoanalyse unangebracht scheint, bzw. auch zu inneren Widerständen führen kann. Hier liegt es sehr im Gespür des Hypnotiseurs diese Widerstände wahrzunehmen und entsprechend darauf eingehen zu können.


AUFLÖSENDE HYPNOSE

"Unter auflösender Hypnose versteht man eine Form der Hypnose, bei der während der Trance emotionale Konflikte gemeinsam gefühlvoll verarbeitet werden."

- Dr. Floris Weber -

Für die auflösende Hypnose ist bereits eine leichte bis mittlere Trancetiefe ausreichend, um die gemeinsame Arbeit effektiv beginnen zu können. In der Hypnose bekommst Du den Raum Dich auf Dich selbst und Deine innere Wahrnehmung einzulassen. Es ist eine innere Reise zu Dir selbst, bei der sich alles in Dir zeigen darf, was sich zeigen möchte. Bisher verdrängte Gefühle können so endlich wahrgenommen, vollständig gefühlt und damit richtig verarbeitet werden.

Die auflösende Hypnose macht aus meiner Sicht ein wundervolles, absolut freies, gemeinsames Arbeiten möglich, bei dem sich genau die Themen zeigen dürfen, die gerade für Dich wichtig sind und verarbeitet werden wollen. Alles, was Du innerlich wahrnimmst, darf genauso da sein, wie es sich zeigen möchte. Es ist die uneingeschränkte Erlaubnis zu fühlen, auch das, was Du bisher vielleicht nicht fühlen wolltest.

Dein Unterbewusstsein lenkt Dich in der Trance automatisch an Deine inneren Baustellen, an Themen, an die Du Dich im Wachzustand u. U. nicht aktiv erinnern würdest. Das geschieht in der Regel ohne mein Zutun als Hypnotiseur. Ich bin trotzdem die ganze Zeit über an Deiner Seite und begleite Dich dabei auch durch schmerzhafte Gefühle sicher hindurch, damit diese sich ein für alle Mal auflösen können und Veränderung überhaupt erst möglich wird.

Diese Veränderungen macht es möglich, dass Du alte, für Dich schädliche, Muster und Gewohnheiten ablegen kannst. Ohne Vorgaben von mir wirst Du für Dich erfahrbare Fortschritte machen und so das großartige Gefühl Deiner eigenen Selbstwirksamkeit erleben.

 

"WIR DENKEN ZU VIEL UND FÜHLEN ZU WENIG."

Charlie Chaplin

 

GEFÜHLE

Dein Schlüssel zur Veränderung.

Deine Gefühle sind die Bewusstwerdung vorangegangener Emotionen. Emotionen sind körperliche Reaktionen auf einen äußeren Reiz. Deine Gefühle sind also die verarbeiteten Reaktionen Deines Körpers, die Dein Gehirn, aufgrund einer Situation, eines Ereignisses oder das Verhalten einer anderen Person erzeugt. Der Wichtigste Unterschied zwischen einem Gefühl und einer Emotion besteht darin, dass die Emotion steht zeitlich immer vor dem Gefühl steht.

Eine Emotion erzeugt ein Gefühl und ein Gefühl erzeugt tausende von Gedanken. Emotionen sind Energien, die durch unseren Körper hindurchfließen. Durch diesen Energiefluss, je nach Stärke bzw. Intensität, wird ein ganz normaler Prozess unseres Gehirnes in Gang gesetzt: Das Lernen. Durch das Lernen sichert unser Gehirn unser Überleben und somit die Erhaltung unserer Art. Wir lernen ursprünglich also, um besser zu überleben.

Bereiche Deines Gehirns werden durch Reize, wie Lust oder Schmerz stimuliert. Dabei gilt: Je intensiver der Reiz, desto fester ist das neuronale Muster, das sich anschließend zu diesem Reiz in Deinem Gehirn bildet. Hast Du also einen intensiven äußeren Reiz überlebt, wird dazu im Gehirn eine Verknüpfung abgespeichert.

Egal ob wir nun dem Säbelzahntiger - negativer Reiz - entkommen oder mit einer Tafel Schokolade - positiver Reiz - unser Überleben fördern, wertet unser Gehirn diese Reiz-Reaktionsverknüpfung dann als Erfolg und speichert dieses Verhaltensmuster ab und hat damit ein spezifischen Verhalten erlernt. Zukünftig wirst Du dann auf solche oder ähnliche Reize mit genau diesem Reiz-Reaktions-Muster reagieren.

Das ist ein natürlicher, gesunder und von der Natur so gewollter Prozess, solange er, und damit auch alle auftretenden Emotionen, vollständig bis zum Ende durchlaufen werden.

Dieser Prozess und damit die richtige Verarbeitung Deiner Emotionen in Deinem Gehirn, kann aber auch unterbrochen werden. Das kann durch Traumatisierungen jeden Alters, hauptsächlich jedoch denen der Kindheit, erfolgen.

Das hat dann zur Folge, dass negative Emotionen nicht richtig verarbeitet werden und in Deinem Zellgedächtnis schlichtweg fehlerhaft abgelegt werden. Das kannst Du Dir vorstellen, wie defekte Partitionen auf Deiner Festplatte oder fehlerhafter Programmcode in Deinem persönlichen Betriebssystem. Diese fehlerhaften gespeicherten Reiz-Reaktions-Muster hindern Dich dann daran, mal mehr, mal weniger stark, ein erfolgreiches, freies, selbstbestimmtes und glückliches und Leben zu führen, da diese inneren, fehlerhaften Programme automatisch und unbewusst in den entsprechenden Situationen abgespielt werden.

Folgen davon können sein:

·        innere Blockaden

·        Ängste

·        Depressionen

·        Selbstwertprobleme

·        Burnout

·        Stress

·        Prokrastination

·        Süchte

·        Übergewicht und emotionales Essen

·        körperliche Krankheiten

·        u.v.m.


Generell kann man kurz sagen, dass starke Emotionen, aufgrund biochemischer Prozesse, zu Veränderungen im Gehirn führen. Dabei gilt: Je stärker die Emotion, desto größer ist die Veränderung im Gehirn. Aber auch kontinuierlich auftretende Emotionen, schlagen eine Kerbe, die im Laufe Deines Lebens immer tiefer wird. Es entstehen dadurch sog. Entwicklungstrauma, während bei den sog. Schocktrauma oft ein einziges Ereignis ist, dass mit sehr starken Emotionen einhergeht.


Eine starke Emotion ist also für Dein Gehirn eine Art Marker dafür, dass diese Information gerade für Dein Überleben wichtig ist. Hast Du überlebt, kann Dein Gehirn die Information abspeichern, um sie zukünftig automatisch und schnell abrufbar zu machen.

Die dabei entstehen Verknüpfungen innerhalb der jeweiligen Hirnregion, die die jeweilige, an die entsprechende Emotion gekoppelte Informationen, enthält. Durch diesen Mechanismus erwirbst Du sozusagen eine unbewusste Kompetenz. D. h. Du reagierst zukünftig auf diesen spezifischen oder einen ähnlich gelagerten Trigger, ohne, dass Du Dir dessen überhaupt bewusst bist. Und das ist dann der Auslöser für viele Deiner Probleme.

Die gute Nachricht dabei, ist die: Was wir lernen, können wir auch wieder verlernen. Die ‚schlechte‘ Nachricht dabei ist, dass wir die daran gebundenen Gefühle, nur dadurch verändern können, indem wir uns ihnen stellen und bereit sind sie noch einmal – und zwar in der Hypnose –  so zu durchleben bis sie entsprechend verarbeitet sind.

Das ist der intensivste Teil unserer gemeinsamen Arbeit. Dafür bin ich an Deiner Seite und leite Dich, während der Hypnose, in einem sicheren und geschützten Rahmen, durch diesen Prozess hindurch. Gemeinsam bin ich diesen Weg schon mit vielen Menschen gegangen. Auch wir werden zusammen diesen Weg meistern, wenn Du bereit bist, mir zu vertrauen und Dich auf die gemeinsame Reise mit mir einzulassen

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Hier findest Du die am häufigsten gestellten Fragen Rund um das Thema Hypnose.

Zusätzlich findest Du hier auch Informationen zur Vorbereitung, zum Ablauf der Behandlung und wie es nach einer Sitzung weitergeht.

Viel Spaß beim stöbern!

 

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